Ich habe ein Cover 🥳 Es sieht so surreal aus! Mein Name steht auf einem Buchcover mit Titel der Kurzgeschichtensammlung und allem Drum und Dran…

Ich bin platt! Platter als platt! Pfannkuchen sozusagen 😁

Aaaber der Reihe nach – wie war jetzt die Geschichte mit dem Cover und wie kam ich dazu?

Um zu einem guten (präferierten) Cover zu kommen, musste ich unterwegs mehrere Entscheidungen treffen.

Schritt 1: Erste Entscheidung

  • Selbst gestalten
  • Von einem Profi gestalten lassen

Selbst gestalten kam für mich tatsächlich nicht in Frage, trotz der genialen Möglichkeiten, die künstliche Intelligenzen heute bieten. Ich bin kein Künstler und habe so gar keine Vorstellungen von einem guten Design, bzw. wie man das gestaltet oder was wie gut zusammenpasst. Wenn ihr mir nicht glaubt, könnt ihr ja meinen Tannenbaum bewundern, den ich nach strikter Vorlage gemalt habe.

Ich bin künstlerin geworden…

Außerdem muss man erstmal lernen, mit der KI umzugehen und dafür fehlt mir sowohl die Geduld als auch die Zeit. Nur wenn ich daran denke, wie viel Zeit ich zu erlernen und gestalten brauchen könnte – da verbringe ich die Zeit lieber damit, einen Roman zu schreiben.

Außerdem – und das ist hier der wichtigste Punkt – ich will ein gutes Cover haben. Professionell gestaltet, das auch war hermacht auf dem Buchcover. Vielleicht wird es das einzige Buch, das ich je in Händen halten werde, daher ist es mir einfach wert.

Also die erste Entscheidung stand recht schnell fest: ich will ein Designer-Cover (hört sich sehr Etepetete an, nicht wahr 😇)

Schritt 2: Wo findet man einen Coverdesigner?

Tja… nun… da stand ich, als absoluter Nichtswisser in dem Bereich und schaute erstmal fragend. Doch wir leben im Zeitalter des Internets, der Suchmaschinen und ChatGPT, daher machte ich mich wie heutzutage üblich, ans Googlen.

Ich fand folgende Seite: 99designs

Sie war unfassbar hilfreich, weil ich mich durch einige Webseiten von professionellen Designern klicken konnte. Man kann auf der Seite auch Aufträge vergeben usw.

Schritt 3: Zweite Entscheidung

Kaum hatte ich mich ein wenig Informiert, stand ich schon von der nächsten Entscheidung:

  • Designen lassen
  • Auf ein Premade zurückgreifen

Ja, so habe ich auch geguckt 😁 Was zum vertrockneten Buchrücken ist ein Premade? Ich gehe jetzt mal davon aus, ihr seid genauso Anfänger, wie ich…

Premade (wie ich lernte), sind Buchcover, die die Designer irgendwann gemacht haben und zum Kauf anbieten. Der Unterschied zu einem speziell für einen selbst gemachten Design ist der Anpassungsgrad.

  • Eigenes (individuelles Design)

Vorteil: Bei einem eigenen Design werden die eigenen Wünsche und Gestaltungsideen berücksichtigt. Es entsteht ein hochindividuelles Cover, das exakt den Wünschen des Autors entspricht.

Nachteil: teuer (AUTSCH! Mann, sind das Preise 😲 Aber völlig verständlich, die Designer leben davon und stecken viel Arbeitszeit da rein)

  • Premades

Premades stehen meist auf den Webseiten der Designer und man kann sich eines aussuchen, das einem gefällt und kaufen. Es werden lediglich Buchtitel und Autor angepasst.

Vorteil: absolut bezahlbar

Nachteil: ich sehe keinen, außer, dass das Premade nicht ganz so 100% individuell ist. Doch einzigartig ist es dennoch, weil der Designer das Cover nur ein einziges Mal verkauft. Es wird niemand anderer mit meinem Cover durch die Gegend laufen.

Selbstverständlich ist es auch eine Frage der guten Matches – wie bei Tinder 😉 Entweder man findet ein Premade, das einem gefällt, oder leider nicht. Ich hatte Glück und fand für meine geplante Kurzgeschichtensammlung von überwiegend Horror-Geschichten recht schnell ein Premade, das mir sehr gut gefiel.

Schritt 4: Cover-Anpassungen

Meine präferierte Designerin bei Covermanufaktur war einfach großartig und hat die Schrift und das Premade nach meinen Vorstellungen angepasst und ich finde das Cover jetzt einfach genial.

Für die Print-Version des Buches müssen noch Details geklärt werden, die aktuell noch nicht feststehen. Als die Designerin fragte, guckte ich wieder dumm aus der Wäsche, denn sie wollte Folgendes wissen:

– Klappentext

– Seitenformat des formatierten Buchsatzes

– Buchformat

– Papierart (creme/weiß)

Ähm… ja, keine Ahnung 😁 Oder zumindest weiß ich es noch nicht, weil die Geschichten noch im Lektorat sind. Bis sie zurückkommen und umgearbeitet sind, dauert es noch ein wenig. Meine Lektorin wird mir auch mit dem Buchsatz helfen, daher kann ich euch zur gegebenen Zeit auch darüber etwas erzählen.

Außerdem kam auf meine To-do-Liste noch ein Punkt hinzu: Klappentext entwerfen. Aha!

Schritt 5: Bezahlen

Erklärt sich von selbst 😉

Schritt 6: Über ein eigenes Cover freuen, wie über ein eigenes Einhorn.

Hinweis: Alle Bilder habe ich bei meiner Reise durch Schottland geschossen.

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