Warum Daumen drücken, werdet ihr, nicht zu Unrecht, fragen. Dann lasst mich euch die Geschichte eines SciFi-Romans mit dem Namen „Die Phönix“ erzählen 😉
2023 schrieb ich einen Roman. Ja, ich schreib ihn auch zu Ende. Es ist ein klassischer Science-Fiction Roman, der in einer fernen Zukunft spielt und aus meinem jahrzehntelangen Konsum an SciFi-Material entstanden ist – Bücher, Filme und Serien (es ist kein Zeitreiseroman, nur als Info für den Fall, dass ihr diesen Blog längere Zeit schon verfolgt und wisst, ich liebe Zeitreisegeschichten).
Nachdem ich 2023 den Roman geschrieben, korrigiert und finalisiert hatte, passierte damit erstmal gar nichts. Er dümpelte auf meiner Festplatte herum, denn ich traute mich nicht, etwas damit anzufangen.
2024 dachte ich mir aber irgendwann – zwischenzeitlich schrieb ich bereits an einem neuen Roman – es ist doch schade, wenn ein Roman von rund 450 Wordseiten einfach ungenutzt bei mir in der virtuellen Schublade liegt und begann, zu recherchieren, was ich damit machen könnte. Der Weg über deutsche Literaturagenturen erschien mir der erste logische Schritt (ich kann euch gerne in einem anderen Artikel erzählen, was ich machte und wie ich zu dieser Entscheidung kam).

Wichtig war eine gut vorbereitete Bewerbungsmappe und Teil dieser Mappe sollte eine ca. 30 Seiten lange Leseprobe sein. Okay… Ich wollte, dass diese Leseprobe die beste Qualität hat, die ein Text aus meiner „Feder“ überhaupt erreichen kann und schickte somit 30 Seiten zur Überprüfung an eine Lektorin.
Während der Text lektoriert wurde, habe ich mich damit befasst, eine ausführliche und doch kurz gefasste Inhaltsangabe zu schreiben und ein Charaktersheet zu erstellen.
Immer noch 2024 kam der lektorierte Text zurück und die Lektorin korrigierte auch alle anderen Unterlagen.
Im Sommer 2024 war alles fertig – und der Roman dümpelte weiterhin vor sich hin auf meiner virtuellen Festplatte. Ich habe mich einfach nicht getraut, die Unterlagen an Agenturen weiterzuleiten. Warum? Weil ich Angst hatte und habe, dass nichts als Zurückweisung dabei rauskommen wird.
Ich habe tatsächlich über ein halbes Jahr nach Finalisierung der Unterlagen gebraucht, um mich zu trauen, den nächsten Schritt zu machen.
Februar 2025 – die Unterlagen sind raus an fünf Agenturen. Ich bin bereit, mich dem Urteil zu stellen. Denke ich… also hoffe ich… Wenn es in der ersten Runde nicht klappt, habe ich weitere Agenturen auf meiner Liste, wo der Roman hinkönnte.
Ich werde nicht lügen – ich habe echt Angst 😨 Ich hänge so sehr am Roman und an den Charakteren und hoffe wirklich, dass sie irgendwann zum Leben erwachen werden.
Daher heißt es ab jetzt: Daumen drücken! Vielleicht habe ich ja Glück 😊