Der Traum aller Autorinnen und Autoren: ein eigenes Buch zu veröffentlichen 😇 Okay, das hat jetzt niemanden überrascht, nicht wahr? Alle kreativen Menschen wollen ihr Werk veröffentlicht sehen und auch wenn das eine Verallgemeinerung ist, glaube ich daran.
In den meisten Fällen geht es gar nicht ums Geld – die allerwenigsten Kreativen können tatsächlich von ihrer Kunst leben. Kunst war schon immer „brotlos“, wie man so schön sagt 🥴 Das gilt heute wie auch in der Vergangenheit und ich denke, je mehr generative KI die Steuerung im Kunstbereich übernimmt, desto schwerer wird es für organische Intelligenz sich durchzusetzen. Aber das ist wirklich ein anderes Thema für einen anderen Tag.
Heute gibt es für Schriftstellerinnen und Schriftsteller zwei Möglichkeiten, ein Werk zu veröffentlichen:
- Den traditionellen Weg über einen Verlag
- Das eigene Werk selbst im Selfpublishing zu veröffentlichen
Mittlerweile ist Selfpublishing ein guter Weg, die eigenen Werke das Licht der Öffentlichkeit erblicken zu lassen und schadet der Bewerbung bei einem Verlag nicht (früher war das mal so 😉).
Ich habe die zweite Möglichkeit für meine Kurzgeschichten gewählt – Kurzgeschichten werden in der deutschen Medienlandschaft sowieso nicht gern genommen, daher war das Selfpublishing DER Weg für mich – und ich habe euch Schritt für Schritt mitgenommen (wenn ihr mögt, könnt ihr den Weg z.B. hier nachlesen: Selfpublishing – eine Reise ins Unbekannte).

Ich wollte, dass mein Buch in der besten Qualität veröffentlicht wird, die ich gewährleisten konnte, daher habe ich ein Lektorat und ein Korrektorat bezahlt und einen vernünftigen Buchsatz machen lassen. Die Kosten zogen sich über mehrere Jahre (könnt ihr hier lesen: Nachtgedanken – Schlussfolgerung einer jahrelangen Arbeit) und mir wurde erst bewusst, wie viel das war, als ich am Schluss Bilanz gezogen habe 😮
Aber die Freude und den Stolz, das eigene Buch in den Händen zu halten, war es allemal wert!
Stand heute habe ich spektakuläre 11 Exemplare verkauft 😁 also kann man jetzt wirklich nicht sagen, ich mache damit den großen Reibach oder steigere meinen Bekanntheitsgrad. Trotzdem bin ich sehr stolz darauf.
Ich habe euch die Kosten und Einnahmen mal in einer Graphik zusammengefasst, damit ihr auch einen Überblick bekommt. Ob es sich lohnt, muss jeder für sich entscheiden.
P.S. Das Titelbild habe ich selbst auf einer Reise nach Nordirland geschossen 😍 Hier lebt ein großer Irland-Fan!!! Die Graphik habe ich mit KI generiert, weil ich selbst niemals so eine schöne Graphik hinbekommen könnte.
